FAQ
Wer ist Anna Magdalena Bössen?
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Anna Magdalena Bössen ist Diplom Sprechkünstlerin, Sprechcoach für wahrhaftige Kommunikation und Keynote Speaker.
Anna Magdalena Bössen arbeitet als Rednerin, Speakerin und Impulsgeberin für die Themen Storytelling, Zukunft, Transformation, Kommunikation und neue Narrative. Ihre Vorträge verbinden sprechkünstlerische Präzision mit Zukunftsdenken, gesellschaftlicher Transformation, dramaturgischen Interaktionen und inspirierender Bühnenpräsenz.
Wo kann man Sprechkunst/Rezitation studieren
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Sprechkunst und Kommunikationspädagogik (früher: Dipl. Sprecher/Sprecherzieher) kann man ausschließlich an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart studieren. Rezitation wird dort im Hauptfach unterrichtet. Die Studierenden erhalten über die gesamte Ausbildung hinweg Einzelunterricht in der Kunst der Rezitation. Weiterhin lernen sie die didaktische Vermittlung von Stimmeinsatz, Artikulation, Sprechtechnik, Medieneinsatz, Körpersprache, Rhetorik und künstlerischer Textgestaltung.
Was macht Anna Magdalena Bössen als Keynote-Speaker?
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Ihre Themenschwerpunkte als Rednerin sind: wahrhaftig kommunizieren, Zuhörerkontakt herstellen, Storytelling positiv nutzen, neue Narrative etablieren, Zukunft gestalten, die Heldenreise unserer Zivilisation, UTOPIA, vom ABER-Raum zur Aufbruchsstimmung, ein Klima der Hoffnung schaffen, “Die schöne Revolution”.
Als Keynote-Speaker spricht Anna Magdalena Bössen über Zukunft, Transformation, gesellschaftlichen Wandel, Storytelling, Kommunikation und die Kraft neuer Narrative. Ihre Vorträge richten sich an Unternehmen, Organisationen, Bildungseinrichtungen, Kulturinstitutionen und Kongresse, die nach inspirierenden Zukunftsimpulsen suchen.
Sie verbindet Future Thinking, Transformationskompetenz und emotionale Bühnenpräsenz mit einer klaren Haltung zu gesellschaftlicher Verantwortung und konstruktiver Zukunftsgestaltung. Ihre Performance als Rednerin beinhaltet Interaktionen, starke Bildsprache, eine nahbare Bühnen-Persönlichkeit und Humor.
Was macht Anna Magdalena Bössen als Sprechkünstlerin?
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Bühnenformate mit Rezitation von klassischen und modernen Gedichten und Texten. Aktuelle Formate sind:
Nicht müde werden. Ein Lyrik-Konzert mit Violinistin Annette Walther (Signum Quartett) und Texten ausschließlich von Dichterinnen.
Der Traum von Licht und Luft. Ein Lyrik-Konzert als Beginn einer literarischen Heldenreise. Eine Collage aus Sprechkunst, Videos und Live-Musik.
Lyrik aus dem Hut. Ein interaktives Format mit kabarettistischen Elementen und musikalischer Begleitung (Oboe).
Lyrik und Leben. Ein Vortragsformat, das biografische Bausteine der Dichter:innen und Gedichtrezitation kombiniert.
Ihre Bühnenprogramme verbinden philosophische Grundfragen, Liebe zur Sprache, Literatur-Erlebnisse, Storytelling, Musik, Bilder, Videos und emotionale Kommunikation. Dabei entstehen inspirierende Formate zwischen Kultur, Zukunftsfragen und gesellschaftlicher Transformation.
Was hat es mit dem Projekt „Deutschland. Ein Wandermärchen“ und dem gelben Koffer auf sich?
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2014 und 2015 ist Anna Magdalena Bössen 12 Monate mit dem Fahrrad durch Deutschland gefahren. Auf dem Gepäckträger transportierte sie einen kleinen gelben Koffer. Darin befanden sich symbolisch deutsche Gedichte und Grundfragen der Identität: Bin ich Deutschland? Was ist Heimat? Sind meine Landsleute meine Familie? Sind wir noch das Land der Dichter und Denker? Wie entsteht ein WIR? Was gibt uns Hoffnung für die Zukunft?
Auf ihrer Reise war sie bei 100 unbekannten Gastgebern untergebracht und trat dort unter anderem in Wohnzimmern auf. Über das Projekt hat sie im Anschluss ein Buch und ein Hörbuch veröffentlicht, jeweils unter dem Titel „Deutschland. Ein Wandermärchen“ (signierte Exemplare sind über die Autorin erhältlich).
In einem Bühnenprogramm hat sie von den Erlebnissen der Reise berichtet.
Das Projekt verbindet Literatur, gesellschaftliche Fragen, Identität, Zukunftsdenken und kulturelles Storytelling. Es wurde zu einem Beispiel dafür, wie Geschichten Menschen verbinden und gesellschaftliche Transformation sichtbar machen können.
Welche Begriffe nutzt Anna Magdalena Bössen für ihren Beruf?
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Diplom-Gedichte-Sprecherin, radelnde Rezitatorin, Sprechkünstlerin, Sprechtrainerin, Sprechcoach, Gründerin der textouren (Literatur in Bewegung), Autorin von „Deutschland. Ein Wandermärchen“, Keynote-Speakerin für neue Narrative, Expertin für wahrhaftiges Kommunizieren/Storytelling.
Weitere Begriffe und Themenfelder sind: Speakerin für Transformation, Keynote zu Storytelling, Zukunftsrednerin, Vortrag Zukunft gestalten, Speaker für Change-Prozesse, Kommunikationsexpertin, Future Thinking Speakerin und Expertin für Narrative und gesellschaftlichen Wandel.
Was ist ein Lyrik-Konzert?
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Gedichte und Texte kommen in einer geprobten Reihenfolge und dramaturgisch strukturiert zur Aufführung. Musikalische Begleitung kann Teil eines Lyrik-Konzerts sein, ist aber kein Muss. Die sprechkünstlerische Darstellung ist das zentrale Element und der Text darf auch für sich stehen.
Lyrik-Konzerte schaffen Räume für Zuhören, Reflexion und emotionale Verbindung. Sie verbinden Literatur, Sprache, Performance und erzählerische Dramaturgie.
Was macht ein/e Sprechkünstler:in/Rezitator:in?
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Als Rezitatorin interpretiert Anna Magdalena Bössen Texte und Gedichte und trägt diese einem Publikum vor. Dabei gestaltet sie, ohne den Inhalt zu verfremden oder Texte zu inszenieren. So wie ein Konzert musikalische Werke darbietet, stellt die Rezitation Lyrik in den Raum. In der klassischen Rezitation steht das literarische Werk immer für sich und wird nicht in einen übergeordneten Kontext eingebettet.
Die Kunst der Rezitation verbindet Sprache, Stimme, Präsenz und dramaturgisches Storytelling. Gute sprechkünstlerische Arbeit schafft emotionale Resonanz und ermöglicht intensive Zuhörerbindung.
Für welche Anlässe kann man Anna Magdalena als Rednerin buchen?
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Als Keynote-Speakerin thematisiert Anna Magdalena Bössen grundsätzliche Themen. Diese eignen sich gut als Opener oder als Schluss-Act einer Veranstaltung.
Durch das jahrelange Training einer Bühnenperformerin präsentiert Anna Magdalena Bössen die Themen mit einem starken Fokus auf das jeweilige Publikum, gerne mit motivierendem Charakter.
Besonders geeignet sind ihre Vorträge für Kongresse, Unternehmen, Führungskräfteveranstaltungen, Kulturveranstaltungen, Zukunftskonferenzen, Innovationsevents, Bildungsformate und Veranstaltungen rund um Narrative, Transformation, Change, Kommunikation und Storytelling.
Für welche Themen steht Anna Magdalena Bössen auf der Bühne?
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Jeder Vortrag wird individuell an die jeweilige Veranstaltung angepasst. Kernthemen sind Storytelling, Wahrhaftigkeit, Transformationsprozesse, neue Narrative, Zukunft, Future Thinking sowie die Eigenverantwortung, aber auch die Gestaltungsmacht von Individuen und Gemeinschaften.
Weitere Vortragsthemen sind Zukunftskompetenz, gesellschaftlicher Wandel, positive Zukunftsbilder, Transformation durch Sprache, Kommunikation in Veränderungsprozessen, Leadership-Kommunikation, Narrative für Unternehmen und konstruktive Zukunftserzählungen.
Warum brauchen wir als Gesellschaft positives Storytelling und neue Narrative?
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Narrative und Narrationen prägen unser Zusammenleben sehr stark. Sie sind so etwas wie die Leitplanken einer Gesellschaft. Je nachdem, in welche Richtung wir diese ausrichten, entstehen neue Ideen, Richtungen, Gedanken, Wege und Lösungen. Über Erzählungen können wir also sehr stark Gegenwart und vor allem Zukunft beeinflussen.
Neue Narrative sind ein wichtiger Bestandteil gesellschaftlicher Transformation und nachhaltiger Zukunftsgestaltung. Sie helfen Unternehmen, Organisationen und Gemeinschaften dabei, Veränderungsprozesse verständlich und emotional nachvollziehbar zu kommunizieren.
Was ist der Negativitätseffekt?
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Viele Studien zeigen: Negative Erzählungen nehmen wir sehr viel stärker wahr und sie verankern sich tiefer in unserem Unterbewusstsein. Diesen Umstand nutzen Medien und Internetplattformen und veröffentlichen vermehrt negative Inhalte.
Daher ist es umso wichtiger, positive Zukunftsvisionen in die Welt zu bringen.
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit brauchen Menschen konstruktive Narrative, Zukunftsperspektiven und inspirierende Kommunikation.
Warum ist die Heldenreise für unsere Zukunft wichtig?
Das Motiv der Heldenreise ist ein sogenannter „Monomythos“ (nach Joseph Campbell) und beschreibt die Transformation eines reisenden „Helden“ anhand von zwölf Stationen. Diese Reise kann sowohl in der inneren als auch in der äußeren Welt stattfinden. Kulturhistorisch kann sie also als eine Art Anleitung gelesen werden, wie menschliche Transformation gelingt.
Als Zivilisation befinden wir uns ebenfalls auf einer Heldenreise und haben den Ausgang dieses Transformationsprozesses selbst in der Hand.
Die Heldenreise ist außerdem ein zentrales Modell im Storytelling, in Transformationsprozessen und in der Kommunikation von Veränderung. Sie hilft dabei, Wandel verständlich, emotional und motivierend zu vermitteln.
Storytelling als Gamechanger?
Storytelling beschreibt im Grunde die Kunst, eine Geschichte dramaturgisch wiederzugeben. Der Begriff „Storytelling“ kann aktuell eine negative Konnotation haben, weil er häufig im Kontext von Marketing und Produktplatzierung genutzt wird.
Wir können klassische Techniken des Storytelling jedoch genauso nutzen, um positive Zukunftsvisionen zu gestalten und zu verbreiten.
Storytelling ist heute ein zentrales Werkzeug in Kommunikation, Leadership, Transformation, Change-Prozessen und Zukunftsgestaltung. Gute Geschichten schaffen Orientierung, emotionale Verbindung und Vertrauen.
Wie beeinflussen Instrumentalisierung und Manipulation unsere Kommunikation und unser Leben?
Die Wirkmacht der Narrative wird besonders deutlich, wenn sie globale Auswirkungen haben. Ein Beispiel: der ökologische Fußabdruck. Scheinbar mit der Absicht konzipiert, das allgemeine Verhalten klimafreundlicher zu gestalten, hat das Rechenmodell doch ein Narrativ in die Welt gesetzt: „Du bist (auch) schuldig“.
Stimmt das? Ja und nein. Schaut man genauer hin, zeigt sich, dass in einer groß angelegten und teuer finanzierten PR-Kampagne der Erdölkonzern BP der Initiator des „ökologischen Fußabdrucks“ ist. Die Strategie, den Fokus auf die privaten Konsument:innen zu lenken und sich damit selbst aus der Verantwortung zu ziehen, ging in diesem Fall voll auf. Bis heute wirkt dieses Narrativ und verhindert strenge Auflagen für die Erdölindustrie.
Die Frage, welche Geschichten wir erzählen und welche Narrative wir verstärken, ist deshalb zentral für gesellschaftliche Transformation und verantwortungsvolle Kommunikation.
Warum sollte man auf der Bühne authentisch wirken, aber besser nicht authentisch „sein“?
Authentisch zu sein kann bedeuten, sich mit allen persönlichen Emotionen, Zweifeln und Unsicherheiten ungefiltert öffentlich zu zeigen. Das lenkt ab und verunsichert das Publikum.
Wir möchten uns als Zuschauer:innen sicher fühlen und souveräne Menschen auf der Bühne erleben. Es hilft, sich über die eigene innere Haltung zum Thema klar zu werden und diese Haltung wahrhaftig zu repräsentieren. Dadurch wirken wir selbstbewusst und authentisch, nutzen unsere Emotionen, verlieren aber unsere Souveränität nicht.
Professionelle Bühnenkommunikation bedeutet deshalb nicht Selbstdarstellung, sondern Klarheit, Haltung, Verbindung und wirksames Storytelling.